Blockupy Frankfurt 2013

Blockupy ruft auch in diesem Jahr wieder zu europäischen Tagen des Protestes in Frankfurt am Main gegen das Krisenregime der Europäischen Union auf. Am 31. Mai und 1. Juni 2013 soll der Widerstand gegen die Verarmungspolitik von Regierung und Troika – der EZB, der EU-Kommission und des IWF – in eines der Zentren des europäischen Krisenregimes getragen werden.

| Website Blockupy | Aufruf | Twitter: Blockupy |

Am 31. Mai und 1. Juni werden an verschiedensten Orten in der Stadt Aktionen stattfinden. Um sich im Stadtgebiet zurechtzufinden, hilft die Aktionskarte, die in diesem Jahr das Frankfurter Stadtgebiet vom Blockupy-Camp im Rebstockpark bis hinter die Innenstadt auf einem doppelseitigen A3-Format zeigt:

Seite 1 – Vom Camp bis zum Hauptbahnhof (Druckversion)
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Seite 2 – Innenstadt, sog. „Bankenviertel“ (Druckversion)
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18.5. | Finowfurt | Den Nazis den Stecker ziehen!

Am 18. Mai soll im brandenburgischen Finowfurt (Landkreis Barnim) ein Rechtsrockkonzert stattfinden, bei dem 1500 Neonazis erwartet werden. Ein Bündnis aus antifaschistischen Initiativen, Parteien, Vereinen und Gewerkschaften wird dagegen auf die Straße gehen.

Seit mittlerweile sechs Jahren dient das Grundstück der Familie Mann in Finowfurt als Veranstaltungsort für Rechtsrockkonzerte sowie für Festveranstaltungen wie das DVU- und NPD- Sommerfest, den NPD-“Preußentag“ und zuletzt für ein Konzert für die Partei “Die Rechte” Brandenburg. Das Gelände ist seit Jahren zum wichtigsten Ort für die rechte Szene in Berlin und Brandenburg geworden. Es bedarf endlich eines deutlichen Signals! Das Konzert mit zwölf angekündigten Bands übertrifft die bisher üblichen Veranstaltungen um Längen und nimmt eine Dimension an, die sonst nur von Großveranstaltungen wie dem „Deutsche Stimme Pressefest“ oder dem „Rock für Deutschland“ bekannt ist.

Für die Gegenaktionen gibt es eine Aktionskarte, die das Grundstück, auf dem das Konzert stattfinden soll, sowie die weitere Umgebung in Finowfurt abbildet. Eine hochaufgelöste Druckversion, ausgelegt auf ein A3-Format, gibt es hier. Eine Version zum selber drucken auf zwei A4-Seiten zu Hause gibt es hier.

Mehr Infos zum Nazikonzert und den Gegenaktionen findet ihr bei Finowfurt Nazifrei!

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1. Mai Nazifrei in Berlin!

Kommt nach vorne – Nazis blockieren!

Am 1. Mai 2013 wollen Neonazis in Berlin unter dem Motto „Raus aus dem Euro“ aufmarschieren. Dieser Aufmarsch ist neben einem weiteren in Frankfurt/Main die zentrale Aktion der NPD zum 1. Mai. Die NPD kündigt eine Großdemo im Ortsteil Schöneweide an, bei der unter anderem der NPD-Bundesvorsitzende Holger Apfel als Redner auftreten soll.

Das Berliner Bündnis „Erster Mai – Nazifrei!“ will an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen: Wie immer gilt es, Nazis den öffentlichen Raum zu entziehen. Mit Mittel des zivilen Ungehorsams soll der Aufmarsch unmöglich gemacht werden. Zur Orientierung in Schöneweide gibts Aktionskarten, die das zu erwartende Aufmarschgebiet sowie die Gegenkundgebungen und -demos zeigen:

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Eine gut aufgelöste Version zum selber drucken gibt es hier:

  • als PDF, aufgeteilt auf zwei A4-Seiten für den Drucker zu Haus (8 MB)
  • als ganze JPG-Datei, ausgelegt für ein A3-Format (7,5 MB)

Aktuelle Infos und den Aufruf findet ihr unter 1mai-nazifrei.tk!

5. März | Chemnitz | Nazis und Opfermythos zerdeppern!

Die Karte in Druckauflösung für ein A3-Format: als PNG-Datei und als PDF.

Chemnitz_bunt_web_Zq68AB1v…do it again! Schon wieder ein Naziaufmarsch und eine Stadt mit einem irrigen Geschichtsverständnis. Am 5. März wollen Neonazis anlässlich des Jahrestags alliierter Luftangriffe durch Chemnitz marschieren, um Geschichtsrevisionismus und nationalsozialistische Ideologie auf die Straße zu tragen. Dies gilt es wie immer zu verhindern!

Doch auch die Stadt Chemnitz spinnt fleißig am Mythos der „deutschen Opfer“ der Luftangriffe auf die nationalsozialistische Stadt 1945. Einen guten Aufruf zur Situation und dem Geschichtsverständnis in Chemnitz gibt es hier.

Gegen den Neonaziaufmarsch mobilisieren verschiedene Bündnisse, unter anderem wird es zwei Demonstrationen in Nähe des geplanten Aufmarschgebietes geben. Die Aktionskarte zeigt Routen und Anlaufpunkte und hilft, sich im Stadtgebiet zurechtzufinden und einen Naziaufmarsch hoffentlich nicht stattfinden zu lassen.

Für aktuelle Infos schaut bei We are fucking angry! und Chemnitz Nazifrei vorbei!

Am 23. Februar Neonazis in Pforzheim sabotieren!

pforzheim_uebersicht_webWeiter gehts mit der deutschen Opfertour. Nächste Station: Pforzheim. Am 23. Februar wollen Neonazis des „Freundeskreis ein Herz für Deutschland“ eine Fackelmahnwache durchführen. Diese gilt es kreativ zu stören und zu verhindern! Zur Unterstützung und für eine einfachere Orientierung gibt es Aktionskarten – es wird bergig! Die Übersichtskarte zeigt das Gebiet rund um den Hauptbahnhof bis zum Wartberg im Nordosten der Stadt, auf dem die Nazimahnwache stattfinden soll. Die Umgebung des Mahnwachengebiets ist auf der Detailkarte abgebildet. Die Karten werden auch vor Ort verteilt, dann auch mit den wichtigen Telefonnummern für den Tag. (Karten in hoher Auflösung: Übersicht, Detail)

Detaillierte Infos gibt es auf Linksunten. Achtet auf News und Ankündigungen!

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Dresden 2013 – Nicht lange Fackeln!

Seit vielen Jahren versammeln sich am und um den 13. Februar in Dresden Nazis zu einem sogenannten „Trauermarsch“. Am Jahrestag der Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg verdrehen sie die Geschichte und nutzen den Mythos der „unschuldigen Stadt“. Bis zum Jahr 2009 entwickelte sich der Aufmarsch so zu einem der größten Nazi-Ereignisse in ganz Europa.

Seit dem Jahr 2010 konnten die Aufmärsche jedoch effektiv blockiert werden, sodass die Nazis seit dem letzten Jahr sogar auf den Versuch eines Großaufmarsches verzichteten. Dennoch wird für den Abend des 13. Februar noch immer zu einem Fackelmarsch aufgerufen, den es weiterhin zu verhindern gilt.

Die Orientierung im Stadtgebiet soll wie so oft durch Aktionskarten unterstützt werden, die in diesem Jahr auf zwei A3-Ausschnitten die westliche und östliche Innenstadt abbilden. Inzwischen sind auch die wahrscheinlichen Nazirouten abgebildet (in Druckversion hier: 1, 2)

Die wichtigsten Infos hier noch mal in der Übersicht:

EA: 0351 / 899 60 456 (zusätzlich jetzt auch: 0152 / 234 76 543) | Infotelefon von Dresden Nazifrei: 0157 / 316 78 041 | Demo-Sanis: 0177 / 621 82 42 (sanizentrale.de)

Ticker: ticker.dresden-nazifrei.com (Dresden-Nazifrei) | aktionsticker.info (antifaschistischer Infodienst Dresden – für ältere Handys: aktionsticker.info/wap)

coloRadio informiert ab 15 Uhr im Livestream und ab 18 Uhr im Radio über 98,4 und 99,3 MHz.

Direkte Infos: Bündniss Dresden Nazifrei | Antifakampagne „Keine Ruhe!“

12.1.2013 | Magdeburg | Naziaufmarsch verhindern!

Nach dem der alljährliche und für die gesamte europäische Neonaziszene bedeutende Naziaufmarsch in Dresden durch jahrelange konsequente Blockaden in der Bedeutungslosigkeit versenkt wurde, hat sich die Stadt Magdeburg zuletzt als Ausweichort des Aufmarsches abgezeichnet. Am 12. Januar gilt es deshalb, dem Beispiel aus Dresden zu folgen und den Nazis auch in Magdeburg zu zeigen, dass sie den Kampf um den Öffentlichen Raum nicht gewinnen können.

Zur Koordinierung der antifaschistischen Veranstaltungen und Blockaden gegen den Naziaufmarsch haben sich die Bündnisse Magdeburg-Nazifrei und 365 Tage offensiv gebildet. Haltet euch auf den Bündnis-Seiten auf dem aktuellen Stand! Zur Unterstützung der Blockaden wird es vor Ort und bei der Anreise Aktionskarten geben. Es sieht so aus, als solle der Naziaufmarsch auf der östlichen Elbseite vom Bahnhof Herrenkrug in Richtung des Stadtteils Cracau stattfinden.

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Hier außerdem ein Stadtplan für das gesamte Stadtgebiet (in Druckqualität: hier).

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Hinweis: Das Gitternetz, welches am Wochenende benutzt wird, beginnt auf der Karte oben links mit dem Feld A1 (Buchstaben horizontal, also oben bzw. unten; Zahlen vertikal, also links bzw. rechts). Der Hauptbahnhof wäre beispielsweise in den Feldern G/H10.

Wir sehen uns in Magdeburg!

Frankfurt (Oder) 10.11. | Weiterhin kein Ort für Neonazis!

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr wollen Neonazis in Frankfurt an der Oder aufmarschieren. Diesmal hat der NPD-Kreisverband Märkisch-Oderland für den 10. November Veranstaltungen in Frankfurt (Oder) angemeldet. Wie schon in der Vergangenheit versucht die NPD dabei antipolnische, antieuropäische und rassistische Hetze in die Öffentlichkeit zu tragen. Hinzu kommt die Nähe zum jährlichen Gedenktag an die Reichspogromnacht vom 9. November 1938.

Ein breites antifaschistisches Bündnis versucht nun, an den Erfolg aus dem März anzuknüpfen, als ein Aufmarsch von Neonazis in Frankfurt (Oder) verhindert werden konnte. Menschenverachtendes Gedankengut darf nicht auf die Straße getragen werden! Deshalb wird auch diesmal allen offensiv entgegen getreten, die eine Ideologie vertreten, die Menschen als nicht gleichwertig erachtet. Niemand darf akzeptieren, dass Menschen aus ethnischen, sexuellen, religiösen oder anderen Gründen als „anders“ markiert, diskriminiert, ausgegrenzt oder angegriffen werden.

Für die Gegenaktionen gibt es eine aktualisierte Aktionskarte. Der Neonaziaufmarsch soll um 12 Uhr am Hauptbahnhof starten, bereits ab 9 Uhr wird zu mehreren Gegenkundgebungen rund um den Aufmarschort aufgerufen. Aktuelle Infos rund um die Gegenaktionen gibt es auf der Homepage des Bündnisses „Kein Ort für Nazis“.

Potsdam 15.09. | They shall not pass!

Am 15. September 2012 wollen Neonazis des NPD-Kreisverbandes Havel-Nuthe und dessen Umfeld versuchen, in Potsdam zu demonstrieren. Dagegen wird das antifaschistische Bündnis „They Shall Not Pass“ mit allen nötigen Mitteln Widerstand leisten.

Aufruf & aktuelle Infos beim Bündniss „They shall not pass“.

Potsdam hat auch ohne die NPD eine äußerst aktive Neonaziszene. Unangemeldete Demonstrationen und revisionistische Aktionen, zahlreiche Sticker, Flyer und andere Propaganda quer durch die Stadt und eine große aktive Musikszene, mit teilweise überregionaler Bedeutung, prägen eine äußerst vitale Szene. In einzelnen Wohnvierteln ist der Aufenthalt für explizit nicht-rechte Jugendliche gefährlich. Angriffe von Neonazis enden nicht selten auch mit Verletzungen, wie die Vorfälle in den letzten eineinhalb Jahren zeigen.

Wir sind nicht bereit diese Verhältnisse zu akzeptieren und setzen den Neonazis einen antifaschistischen Selbstschutz entgegen.

Der Kampf gegen Nazis ist aber auch eine Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Verhältnissen. Ein einmaliges Bekenntnis “Gegen Nazis” hilft weder den Betroffenen von neonazistischer Gewalt noch dem gesellschaftlichen Diskurs gegen Ausgrenzung, Verdrängung und Diskriminierung. Diese Prozesse, entstehen in mitten der Gesellschaft, sie werden von ihr getragen und sind eine logische und praktische Folge der herrschenden Verhältnisse. Die Verantwortung bei „denen da oben“ suchen und die damit einhergehende Schaffung von Feindbildern, an denen sich vom Stammtisch bis zur angeblichen „Mitte der Gesellschaft“ alle abarbeiten können, gehört zur Grundlage konservativer, revisionistischer und rechter Politik. Die Verhältnisse und Gegebenheiten im Hier und Jetzt werden dabei nicht hinterfragt.

Antifaschismus und die Auseinandersetzung mit Nazis sind der Kampf ums Ganze – gegen die herrschenden Zustände!

Mit unserem Protest werden wir den Nazis und all ihren Verbündeten an diesem Tag kräftig einheizen. An uns kommt ihr nicht vorbei!

3. – 12.8. – Klimacamp Rheinland – Manheim bei Köln

Vom 3. bis 12. August 2012 findet in Manheim bei Köln zum zweiten mal ein Klimacamp statt. Manheim liegt am Rand des Tagebau Hambach, welcher mit dem Tagebau Inden und Garzweiler das von RWE betriebene Rheinische Braunkohlerevier bildet. Hier fressen sich die größten Bagger der Welt durch die Landschaft, um mit den fünf Kohle-Großkraftwerken des Reviers die größte CO2-Quelle Europas am Leben zu halten.

Das Klimacamp hat vor allem das Ziel, den für eine nachhaltige Energiewende unumgänglichen Ausstieg aus der Braunkohleförderung einzufordern, ist aber auch internationaler Vernetzungs- und Lernort sozialer Bewegungen. Infos zum Camp gibt es hier.

Die Aktionskarte (ausgelegt für ein A3-Format) zeigt die Umgebung des Tagebaus Hambach sowie wichtige Orte für die Aktionen des Klimacamps.